17 March 2026, 04:23

Waldcafé Forellenteich: Vom Gästemagnet zum Kampf ums Überleben

Außenansicht eines zweistöckigen Motels namens "Schottisches Gasthaus" mit einem Holzzaun, Pflanzen, Bäumen, Schildern, Strommasten, Fahrzeugen auf der Straße und einem bewölkten Himmel in San Francisco.

Waldcafé Forellenteich: Vom Gästemagnet zum Kampf ums Überleben

Ein abgelegenes Gasthaus im Harz, das Waldcafé Forellenteich, kämpft mit einem dramatischen Rückgang an Gästen. Seit Jan und Petra den Betrieb 2017 übernommen haben, mehren sich kritische Stimmen – und die einst beliebte Adresse hat zunehmend mit Leerstand zu kämpfen. Das Paar lebt zwar direkt auf dem Gelände, doch die Gäste bleiben aus.

Dabei war die abgelegene Lage im tiefen Wald noch nie ein Problem. Unter Jans Ex-Frau, die das Restaurant früher gemeinsam mit ihm führte, florierte das Haus mit treuen Stammgästen. Doch seit Jan und Petra die Geschäfte übernehmen, hat sich die Atmosphäre spürbar verändert.

Bei einem Testessen bemerkte Starkoch Frank Rosin wenig Herzlichkeit zwischen Petra und den Gästen. Einige Besucher empfanden ihr Auftreten als abweisend und übtem offene Kritik an ihrem Service. Sichtlich mitgenommen gab Petra zu, unter Stress manchmal zu schroff zu wirken. Der Druck wurde ihr zu viel – nach dem Feedback brach sie in Tränen aus und verließ den Raum.

Rosin gab dem Paar eine Woche Bedenkzeit, um an den bestehenden Spannungen zu arbeiten. Als sie zum zweiten Testessen zurückkehrten, hatte Petra die Kritik ernst genommen. Ihr verbessertes Auftreten zeigte eine deutliche Veränderung – und weckte Hoffnung für die Zukunft des Gasthauses.

Nun steht das Waldcafé Forellenteich an einem Scheideweg. Petras Bemühungen, ihren Umgang mit Gästen zu ändern, könnten helfen, die Besucher zurückzugewinnen. Ob die Veränderungen ausreichen, um den Schwund aufzuhalten, wird sich jedoch erst noch zeigen.

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