10 April 2026, 12:28

Würzburg bekommt neues Max-Planck-Institut für RNA-Forschung und Biochemie

Diagramm eines Proteinmoleküls mit der Bezeichnung "Polymerase II" und "RNA" auf einem weißen Hintergrund.

Würzburg bekommt neues Max-Planck-Institut für RNA-Forschung und Biochemie

In Würzburg entsteht ein neues Max-Planck-Institut für Biochemie, nachdem die Max-Planck-Gesellschaft und die Universität Würzburg eine offizielle Vereinbarung unterzeichnet haben. Das Institut wird sich auf die Erforschung von Nukleinsäuren und fortschrittliche RNA-Technologien konzentrieren. Verantwortliche erwarten, dass es den Ruf der Stadt als Standort für wissenschaftliche Innovation stärken wird.

Die Max-Planck-Gesellschaft, eine der führenden deutschen Forschungsorganisationen, betreibt 84 Institute und beschäftigt rund 25.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Benannt nach dem Nobelpreisträger und Physiker Max Planck, widmet sie sich der Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Technik, den Geisteswissenschaften und der Medizin. Im vergangenen Jahr belief sich ihre öffentliche Förderung auf über 2,15 Milliarden Euro.

Das neue Institut in Würzburg wird als interdisziplinäres Zentrum für RNA- und Nukleinsäureforschung dienen. Seine Arbeit soll Fortschritte in Bereichen wie der Infektionsforschung und der Krebstherapie vorantreiben. Das Projekt folgt einer unterzeichneten Absichtserklärung zwischen der Gesellschaft und der Universität.

Für Würzburg festigt das Institut die Bewerbung um den renommierten Titel "Exzellenzuniversität". Diese Auszeichnung bringt jährliche Fördergelder des Bundes und der Länder in Höhe von 10 bis 15 Millionen Euro mit sich. Die Stadt erhofft sich von der neuen Einrichtung eine Stärkung ihres wissenschaftlichen Profils sowie weitere Investitionen.

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Die Gründung des Instituts markiert einen bedeutenden Schritt für die Würzburger Forschungsgemeinschaft. Es wird die Möglichkeiten in der RNA-basierten Medizin und der interdisziplinären Zusammenarbeit ausbauen. Finanzierung und Betrieb werden im Einklang mit dem langfristigen Engagement der Max-Planck-Gesellschaft für Spitzenforschung stehen.

Quelle