Zoll Nürnberg stoppt zwei Autoschmuggel-Versuche innerhalb einer Woche
Hermann KreuselZoll Nürnberg stoppt zwei Autoschmuggel-Versuche innerhalb einer Woche
Nürnberger Zollbeamte vereiteln innerhalb einer Woche zwei separate Versuche, Fahrzeuge in die EU zu schmuggeln
In beiden Fällen hatten die Fahrer ihre Autos nicht deklariert, was zu Anklagen wegen Steuerhinterziehung führte.
Beim ersten Vorfall auf der Autobahn A6 in Höhe des Rasthofs Alfeld stoppten die Beamten einen Luxuswagen aus der Ukraine, für den Einfuhrabgaben in Höhe von knapp 16.000 Euro ausstanden. Dem Fahrer wird Steuerhinterziehung vorgeworfen; das Fahrzeug wurde sofort beschlagnahmt.
Auf der A3, am Rasthof Steigerwald, kontrollierten die Beamten einen Fahrzeugtransporter, der einen Wohnwagen aus Großbritannien zog. Der Fahrer hatte das Gespann nicht für die EU-Zollkontrolle angemeldet. Die Behörden erhoben Anklage wegen Steuerhinterziehung, ließen die Reise jedoch fortsetzen.
In beiden Fällen mussten die Fahrer Sicherheitsleistungen hinterlegen, um mögliche Strafen und Abgaben abzudecken. Eine Kaution betrug über 700 Euro, um die Freigabe der Fahrzeuge zu ermöglichen.
Die beiden Beschlagnahmungen unterstreichen die anhaltenden Bemühungen des deutschen Zolls, die Einfuhrbestimmungen durchzusetzen. Beide Fahrer müssen nun mit rechtlichen Konsequenzen rechnen, weil sie ihre Fahrzeuge nicht deklariert hatten. Zudem wurden finanzielle Sanktionen verhängt, um die hinterzogenen Steuern einzutreiben.






