23 June 2026, 18:28

Zwei Drittel der Bachelorstudiengänge bald ohne NC – ein historischer Wandel

Beschränkungen beim Zugang zu Universitäten nehmen weiter ab

Zwei Drittel der Bachelorstudiengänge bald ohne NC – ein historischer Wandel

Bis zum Wintersemester 2026/27 werden mehr als zwei Drittel der Bachelorstudiengänge an deutschen Hochschulen ohne Zulassungsbeschränkungen auskommen. Dies stellt eine deutliche Veränderung im Vergleich zu vor zehn Jahren dar, als noch fast die Hälfte aller grundständigen Studiengänge bestimmte Noten für die Aufnahme voraussetzte.

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Aktuell beschränken nur noch 31,6 Prozent der Studiengänge die Zulassung – ein leichter Rückgang um 0,9 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Das bedeutet, dass mittlerweile sieben von zehn Bachelorstudiengängen Studierende unabhängig von ihren Abiturnoten aufnehmen.

Die Entwicklung verläuft regional unterschiedlich. Berlin und Baden-Württemberg verzeichnen nach wie vor den höchsten Anteil an zulassungsbeschränkten Studiengängen. Dagegen bieten Thüringen, Brandenburg und Rheinland-Pfalz den offensten Zugang: Hier schreiben weniger als jedes fünfte Studienangebot spezifische Aufnahmevoraussetzungen vor.

Besonders markant ist der Wandel in Hamburg. Innerhalb von nur zwei Jahren sank der Anteil der zulassungsbeschränkten Studiengänge dort von 62,4 auf 37,6 Prozent.

Der Rückgang der Beschränkungen spiegelt einen generellen Trend zu größerer Offenheit im deutschen Hochschulsystem wider. Vor zehn Jahren hatten noch 47,6 Prozent der Bachelorstudiengänge Zulassungshürden – heute liegt der Wert bei unter einem Drittel. Die Entwicklung soll mehr Studierenden ermöglichen, ihr Wunschfach ohne Notenbarrieren zu studieren.

Quelle