31 March 2026, 14:43

"Ambient Noise" enthüllt den stressigen Alltag der dpa-Redaktion in Berlin

Konferenz mit Publikum, das einer Bühne zugewandt ist, auf der Redner mit Medien und Besitzern interagieren, mit einem großen Werbeplakat im Hintergrund.

"Ambient Noise" enthüllt den stressigen Alltag der dpa-Redaktion in Berlin

Der Dokumentarfilm Ambient Noise aus dem Jahr 2016 bietet einen seltenen Einblick in die hochdynamische Welt der Nachrichtenberichterstattung. Unter der Regie von Friedrich Rackwitz begleitet der Film den Arbeitsalltag von rund 400 Redakteur:innen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Berlin.

Gedreht ausschließlich in Deutschland, fängt die 83-minütige Dokumentation das unerbittliche Tempo einer 24-Stunden-Redaktion ein. Hier werden Informationen gesammelt, überprüft und unter Zeitdruck zu aktuellen Meldungen verarbeitet. Die Abläufe sind präzise, doch der Film zeigt leise auch die persönlichen Belastungen, die mit ständigen Entscheidungen einhergehen.

Rackwitz, der auch das Drehbuch verfasste und für das Sounddesign verantwortlich zeichnete, inszeniert den Film als beobachtende Studie und zugleich als biografische Reflexion. Die Kameraarbeit von Carla Muresan taucht die Zuschauer:innen tief in die Atmosphäre des Newsrooms ein, während die subtile Erzählweise Fragen zu Verantwortung und Stress aufwirft. Produziert wurde Ambient Noise von der Meku Film GmbH in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF München) und erhielt eine FSK-Freigabe ohne Altersbeschränkung.

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Die Dokumentation war 2016 für den Deutschen Wettbewerb des DOK.fest München nominiert und festigte damit ihren Platz im zeitgenössischen Dokumentarfilmschaffen. Ambient Noise bleibt eine detaillierte Bestandsaufnahme journalistischer Arbeit im digitalen Zeitalter. Der Fokus auf die dpa-Redaktion gibt Aufschluss über die Mechanismen hinter der Nachrichtenproduktion. Der Film dient seit seinem Erscheinungsjahr 2016 als Referenz für Debatten über Medien und Arbeitsbedingungen.

Quelle