Esther Sedlaczek kehrt zurück – und kämpft für Olympische Spiele in Deutschland
Mariechen Grein GrothEsther Sedlaczek hofft auf Olympische Spiele in Deutschland - Esther Sedlaczek kehrt zurück – und kämpft für Olympische Spiele in Deutschland
Die Fernsehmoderatorin und Sportjournalistin Esther Sedlaczek ist nach der Geburt ihres dritten Kindes wieder in den Beruf zurückgekehrt. Die 39-Jährige hat gerade die Dreharbeiten für die nächste Staffel der Quizshow Olympisches Duell abgeschlossen. Neben ihren medialen Verpflichtungen setzt sie sich öffentlich für die Bewerbung Deutschlands um die Austragung künftiger Olympischer und Paralympischer Spiele ein.
Sedlaczek, in Berlin geboren, aber mittlerweile in München lebend, kommentierte kürzlich gemeinsam mit Alexander Bommes die ARD-Übertragungen von den Olympischen Spielen 2024 in Paris. Ihr Engagement für die Spiele geht über die Berichterstattung hinaus: Sie unterstützt offen Deutschlands Ambitionen, die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 auszurichten.
Vier Regionen – Berlin, Hamburg, München und das Rhein-Ruhr-Gebiet – konkurrieren darum, Deutschland bei der Bewerbung zu vertreten. München kann bereits auf starke öffentliche Unterstützung verweisen: Bei einer lokalen Volksabstimmung sprachen sich rund zwei Drittel der Wähler für die Kandidatur aus. Das Rhein-Ruhr-Gebiet, angeführt von Köln und mit 16 weiteren Städten, entwickelt unterdessen ein nachhaltiges Konzept. Der Vorschlag setzt auf bestehende Veranstaltungsorte wie die Lanxess-Arena und das Schalke-Stadion, wobei 50 von 54 Wettbewerben in einem Radius von 40 Kilometern stattfinden sollen.
Um die öffentliche Meinung zu ermitteln, werden Städte wie Düsseldorf und Bochum Anfang 2026 Briefwahl-Abstimmungen durchführen. Die Ergebnisse werden bis zum 19. April 2026 erwartet, bevor der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am 26. September 2026 den offiziellen deutschen Bewerber festlegt.
Sedlaczeks Rückkehr ins Fernsehen fällt in eine Phase, in der Deutschland seine Olympische Bewerbungsstrategie finalisiert. Die Entscheidung 2026 wird zeigen, welche Stadt in den internationalen Auswahlprozess einzieht. Bei Erfolg könnte der ausgewählte Austragungsort Athlet:innen und Zuschauer:innen zu den Spielen 2036, 2040 oder 2044 begrüßen.






