31 March 2026, 16:35

EU-Vorgaben für emissionsfreie Flotten sorgen für Streit mit Sixt und Co.

Balkendiagramm, das die Anzahl der Elektrofahrzeuge in den USA zeigt, wobei die Gesamtkapazität von BMW angegeben ist.

EU-Vorgaben für emissionsfreie Flotten sorgen für Streit mit Sixt und Co.

Die EU drängt auf strengere Vorgaben für emissionsarme und emissionsfreie Fahrzeuge in gewerblichen Flotten. Bis 2030 muss Deutschland sicherstellen, dass 83 Prozent dieser Fahrzeuge die neuen Standards erfüllen – bis 2035 steigt die Quote auf 95 Prozent. Der Autovermieter Sixt kritisiert die Pläne scharf und spricht von einem "Hintertür-Verbot für Verbrennungsmotoren".

Die neue EU-Verordnung zielt darauf ab, herkömmliche Benzin- und Dieselfahrzeuge schrittweise durch Elektro- oder Niedrigemissionsalternativen zu ersetzen. Sixt-Chef Konstantin Sixt warnte, dass dieser Wandel die Mietpreise in die Höhe treiben werde. Zudem verwies er auf die praktischen Herausforderungen, die mit einem so raschen Umstieg verbunden seien.

Ein weiteres großes Problem für Sixt ist die wachsende Abhängigkeit von China bei der Batterieproduktion. Das Unternehmen argumentiert, dass Europas Abhängigkeit von ausländischen Lieferanten Risiken für die Lieferketten berge. Trotz dieser Einwände hat die deutsche Regierung ihre Position seit der Einführung der "Automobil-Pakete" Ende 2025 nicht öffentlich revidiert.

Die EU-Vorgaben erfordern von Unternehmen mit großen Fahrzeugflotten erhebliche Anpassungen. Sixts Kritik spiegelt branchenweite Bedenken wider – etwa zu Kosten, Infrastruktur und der Stabilität der Lieferketten unter den neuen Regeln.

Der Elektro-Offensive der EU stehen für Konzerne wie Sixt massive Umstellungen bevor. Mit steigenden Mietpreisen und der Abhängigkeit von chinesischer Batterietechnik bleiben zentrale Probleme ungelöst. Die Bundesregierung hat auf die Branchenkritik seit Verabschiedung der Regelungen noch nicht reagiert.

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