China pocht auf Stärkung der UNO – und warnt vor alternativen Bündnissen
Mariechen Grein GrothChinas Außenminister ruft zur Revitalisierung der UN auf - China pocht auf Stärkung der UNO – und warnt vor alternativen Bündnissen
Chinas Außenminister Wang Yi hat die Staats- und Regierungschefs der Welt aufgefordert, die Vereinten Nationen als zentrale Plattform für globale Zusammenarbeit zu stärken. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz warnte er vor Versuchen, das UN-System zu schwächen, und betonte gleichzeitig die Notwendigkeit fairerer internationaler Regeln.
Wang Yi hob die UN als das wirksamste Instrument für internationale Kooperation hervor. Er rief alle Nationen dazu auf, sich an die im UN-Charta festgelegten Grundsätze zu halten. Der Minister setzte sich zudem für Reformen ein, die die Rechte jedes Landes besser schützen sollen.
Unterdessen hat die USA mit dem von Washington geführten "Friedensrat" einen alternativen Zusammenschluss vorgeschlagen. Neunzehn Staaten unterzeichneten im Januar 2026 das Gründungsdokument, doch seitdem sind keine weiteren Länder beigetreten. Die Charta sieht vor, dass drei Staaten ihre Zustimmung geben müssen, damit sie in Kraft tritt – weitere Schritte wurden jedoch bisher nicht bekannt gegeben.
Wang Yi warnte davor, dass mächtige Nationen anderen ihre Bedingungen diktieren. Er argumentierte, dass eine Schwächung der UN Instabilität schaffen würde, und plädierte stattdessen für eine stärkere Rolle der Organisation in globalen Angelegenheiten.
Die Debatte über die globale Governance hält an, während die UN mit Konkurrenz durch neue Initiativen konfrontiert ist. Da keine weiteren Staaten dem von den USA angeführten Rat beigetreten sind, bleiben die Vereinten Nationen das zentrale Forum der internationalen Diplomatie. Wang Yis Äußerungen unterstreichen Chinas Position, das bestehende System zu bewahren und gleichzeitig eine gerechtere Repräsentation zu fordern.
New details on the US-led Peace Council's origins
The US-led Peace Council initiative was launched at Davos in January 2026. Key details include:
- 19 signatories, including Argentina and Hungary.
- Several invited states declined to participate.
- The council remains inactive as no further nations have joined.






