Flughafen München startet mit nachhaltigem Winterplan in die kalte Saison 2025/26
Cathrin BlümelFlughafen München startet mit nachhaltigem Winterplan in die kalte Saison 2025/26
Flughafen München rüstet sich mit detailliertem Winterplan für reibungslose Abläufe
Zwischen Anfang November 2025 und Mitte April 2026 stellt sich der Flughafen München mit einem umfassenden Konzept auf die Wintermonate ein. Über 180 Fahrzeuge stehen bereit, um Start- und Landebahnen, Straßen und Wege von Schnee und Eis zu befreien. Dabei setzt der Flughafen auf umweltfreundliche Methoden, um winterliche Bedingungen zu bewältigen und gleichzeitig die Natur zu schonen.
Das Winterkonzept des Flughafens umfasst mehrere innovative und nachhaltige Maßnahmen. Schmelzwasser von den Pisten wird über spezielle Kanäle abgeleitet, während geräumter Schnee in unterirdischen Becken gelagert wird, um dort natürlich zu tauen. Diese Vorgehensweise verhindert eine Belastung des Grundwassers und garantiert eine sichere Entsorgung.
Für das Streuen von Straßen und Gehwegen in öffentlichen Bereichen kommt statt herkömmlichem Salz eine Lauge aus fermentierten Gurken zum Einsatz. Diese Methode reduziert Umweltbelastungen, ohne die Sicherheit auf den Flächen zu beeinträchtigen. Die Fahrzeuge der Winterflotte fahren mit erneuerbarem Diesel und senken so die Emissionen während der Einsätze.
Zur Echtzeit-Überwachung arbeitet der Flughafen mit dem Deutschen Wetterdienst zusammen. Ein Frühwarnsystem für Glatteis gibt sofortige Warnmeldungen aus und ermöglicht den Einsatzkräften, schnell auf wechselnde Wetterbedingungen zu reagieren. So bleiben die Winterdienste gefährlichen Witterungsverhältnissen stets einen Schritt voraus.
Der Winterplan des Flughafens München verbindet Effizienz mit Nachhaltigkeit: Über 180 Fahrzeuge sorgen für die Räumung von Schnee und Eis, unterstützt durch umweltschonende Taumittel und moderne Wetterbeobachtung. Die Maßnahmen sollen einen reibungslosen Betrieb gewährleisten und gleichzeitig die ökologischen Auswirkungen während der gesamten Saison so gering wie möglich halten.






