DEL-Wochenende bringt Tore, Tabellenwirbel und Dresdens Abstiegsangst
Cathrin BlümelDEL-Wochenende bringt Tore, Tabellenwirbel und Dresdens Abstiegsangst
DEL: Ein Wochenende voller Tore und verschobener Tabellenverhältnisse
Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) erlebte ein torreiches Wochenende mit deutlichen Verschiebungen in der Tabelle. Die Straubing Tigers setzten sich mit einem 9:4-Sieg durch, während die Dresdner Eislöwen weiterhin sieglos auf dem letzten Platz verharren. Unterdessen brachten Schlüsselpartien für Mannheim, Berlin und Frankfurt gemischte Ergebnisse.
Die Straubing Tigers festigten ihre Tabellenführung mit einem souveränen 9:4-Erfolg gegen die Augsburger Panther. Wade Allison glänzte mit einem Hattrick, Elis Hede steuerte vier Scorerpunkte bei – zwei Tore und zwei Vorlagen. Dieser Sieg markierte ihren 14. Erfolg in 18 Spielen und hält sie mit 42 Punkten deutlich an der Spitze.
Die Fischtown Pinguins Bremerhaven behielten mit einem 4:1-Sieg gegen Red Bull München den zweiten Platz. Mit 36 Punkten liegen sie sechs Zähler hinter Straubing, aber komfortabel vor den Mannschaften aus dem Mittelfeld.
Adler Mannheim, aktuell Dritter mit 34 Punkten, musste eine knappe 2:3-Niederlage gegen die Löwen Frankfurt hinnehmen. Matthias Plachta traf zwar noch in der 58. Minute, doch der Ausgleich gelang den Adlern nach frühem Rückstand nicht mehr. Die Niederlage zwang sie, das meiste Spiel lang hinterherzulaufen.
Die Eisbären Berlin kletterten mit 30 Punkten auf Platz sechs, nachdem sie die Nürnberg Ice Tigers im Penaltyschießen mit 5:4 besiegten. Der Sieg hält sie im Playoff-Rennen, auch wenn sie noch deutlich hinter den Top Vier liegen.
Am Tabellenende kämpfen die neu aufgestiegenen Dresdner Eislöwen weiterhin mit ihrer Form. Die 0:2-Niederlage gegen die Schwenninger Wild Wings bescherte ihnen weiterhin null Punkte – bei nur acht Siegen und 44 Niederlagen in dieser Saison. In den letzten zehn Spielen gelang ihnen lediglich ein Erfolg, im Schnitt holten sie nur 0,50 Punkte und erzielten 2,10 Tore pro Partie. Anders als frühere Aufsteiger wie Schwenningen, die über die Pre-Playoffs die Endrunde erreichten, deutet Dresdens Leistung auf einen harten Abstiegskampf hin.
Straubings dominante Vorstellungen halten die Bayern klar an der Spitze, während Dresdens anhaltende Krise sie zu den klaren Abstiegskandidaten macht. Mit dem enger werdenden Playoff-Rennen müssen Mannheim und Berlin in den kommenden Wochen ihre Konstanz steigern. Die Kluft zwischen den stärksten und schwächsten Teams der Liga wird immer größer.






