30 April 2026, 06:26

Fürths Oberbürgermeister Jung präsentiert ehrgeizige Pläne für Wohnraum, Jobs und Klimaschutz

Ein belebter Platz mit Menschen auf Stühlen und Stehenden, umgeben von Topfpflanzen, Metallabsperrungen, einem Schild an einem Pfahl, Straßenlaternen mit Fahnen, Gebäuden mit Fenstern und einem bewölkten Himmel.

Fürths Oberbürgermeister Jung präsentiert ehrgeizige Pläne für Wohnraum, Jobs und Klimaschutz

Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung hat nach seiner Wiederwahl die zentralen Pläne für die Stadt vorgestellt. Die Agenda für die kommende Legislaturperiode umfasst Wohnungsbau, Arbeitsplätze, grüne Energie und Infrastrukturprojekte. Zu den Prioritäten zählen zudem finanzielle Stabilität und der Ausbau öffentlicher Dienstleistungen.

Die Stadt wird die städtische Entwicklung vorantreiben, mit Schwerpunkt auf Neubauten und Umgestaltungen. Ein großes Vorhaben ist das Pegnitzquartier, das auch eine Uferpromenade umfasst. Rund 2.000 neue Wohnungen sind geplant, darunter Sozialwohnungen, Genossenschaftswohnungen und privater Wohnraum.

Wirtschaftliches Wachstum steht ebenfalls im Fokus: Mindestens 2.000 neue Arbeitsplätze sollen entstehen, unter anderem durch die Erschließung von Gewerbegebieten und die Förderung des Tourismus. Gleichzeitig will die Stadt ihre unternehmensfreundliche Politik beibehalten und schrittweise die Schulden reduzieren.

Im Bildungsbereich und bei der Kinderbetreuung sind Erweiterungen vorgesehen, darunter digitale Aufrüstungen an Schulen und neue Bauprojekte. Auch Sport- und Freizeiteinrichtungen werden ausgebaut – unter anderem mit einem neuen Hallenbad und zusätzlichen Turnhallen.

Bei der grünen Energie setzt Fürth auf einen Ausbau der Solarkapazitäten um mindestens zehn Megawatt. Zudem sollen jährlich mindestens 5.000 Bäume gepflanzt werden. Im Verkehrssektor stehen die barrierefreie Umgestaltung des Hauptbahnhofs und die Prüfung eines Güterbahntunnels an.

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Jung betonte, dass die finanzpolitische Ausrichtung der Stadt unverändert bleibe. Ziel sei es, Investitionen und Schuldenabbau in Einklang zu bringen, ohne die Stabilität zu gefährden.

Die Pläne umfassen Wohnraum, Arbeitsplätze, Nachhaltigkeit und Infrastruktur und sollen bis 2032 umgesetzt werden. Die Stadt erwartet, dass diese Maßnahmen die Wirtschaft stärken, die Lebensqualität verbessern und Fürth als Vorreiter in Sachen Umweltschutz positionieren. Die Finanzpolitik bleibt dabei konsistent, um langfristiges Wachstum zu sichern.

Quelle