Hauptzollamt Stralsund knackt 2024 die 700-Millionen-Euro-Marke bei Rekordimporten
Cathrin BlümelHauptzollamt Stralsund knackt 2024 die 700-Millionen-Euro-Marke bei Rekordimporten
Hauptzollamt Stralsund meldet rekordintenreiches Jahr 2024
Das Hauptzollamt Stralsund verzeichnete 2024 ein arbeitsintensives Jahr. Die Beamten bearbeiteten fast eine Million Einfuhren und erwirtschafteten dabei Einnahmen von über 700 Millionen Euro. Zudem führten ihre Kontrollen zur Beschlagnahmung illegaler Waren wie Zigaretten, Drogen und Waffen.
Im vergangenen Jahr wurden in Stralsund insgesamt 924.321 Einfuhren abgefertigt, darunter 2.022 Paketsendungen. Darüber hinaus überprüften die Zöllner 66.230 Personen und deckten dabei 6.355 Verstöße gegen Zoll- und Steuerbestimmungen auf.
Bei den Beschlagnahmungen konfiszierten die Beamten rund 2 Millionen Zigaretten sowie über 10 Tonnen weitere Tabakwaren. Zudem zogen sie 92.750 verbotene Arzneimittel ein – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren. Hinzu kamen 422 beschlagnahmte Waffen und sonstige verbotene Gegenstände.
Die finanziellen Ermittlungen des Amtes zu nicht angemeldeter Arbeit führten zu 2.375 Fällen mit einem geschätzten Steuerausfall von 10,32 Millionen Euro. Zudem trieb das Zollamt 48,3 Millionen Euro an ausstehenden Forderungen ein.
Die Gesamteinnahmen für 2024 beliefen sich auf etwa 701 Millionen Euro. Davon entfielen 6,83 Millionen Euro auf EU-Zollabgaben, während der größte Anteil – 397,35 Millionen Euro – aus Energiesteuern stammte, die an den Bund abgeführt wurden.
Das Hauptzollamt Stralsund spielte eine zentrale Rolle bei der Durchsetzung von Vorschriften und der Sicherung von Staatseinnahmen. Zu den Aufgaben zählten die Beschlagnahmung illegaler Waren, die Aufdeckung von Steuerhinterziehung sowie die Abwicklung eines hohen Importvolumens. Die Bilanz zeigt sowohl das Ausmaß der Handelsaktivitäten als auch die Herausforderungen bei der Einhaltung der Regelungen in der Region.






