31 March 2026, 04:25

Oberasbach erhöht Grundsteuer B – Haushalt 2026 endlich beschlossen

Eine belebte Stadtstraße mit Fußgängern, Gebäuden, Ständen, einem Baum, einem Schild, einer Bahnschiene und einem bewölkten Himmel.

Oberasbach erhöht Grundsteuer B – Haushalt 2026 endlich beschlossen

Oberasbach verabschiedet neuen Haushalt 2026 nach monatelangen zähen Verhandlungen

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Die Stadt hat einen neuen Haushaltsplan für 2026 beschlossen, der eine deutliche Erhöhung der Grundsteuer B vorsieht, um die kommunalen Finanzen zu stabilisieren. Ohne diese Maßnahme hätten sich nach Warnungen der Verwaltung erhebliche Verzögerungen bei lokalen Projekten ergeben.

Der Stadtrat erhöhte den Hebesatz der Grundsteuer B auf 690 Punkte – betroffen sind damit alle bebauten und bebaubaren Grundstücke. Im Rahmen der Konsolidierungsbemühungen müssen Grundstückseigentümer künftig höhere kommunale Abgaben zahlen.

Frühere Versuche, den Haushalt auszugleichen, waren gescheitert, sodass Oberasbach gezwungen war, auf Rücklagen zurückzugreifen und neue Kredite aufzunehmen. Zudem strich die Verwaltung Ausgaben, darunter die geplante Sanierung der Jahnhalle-Turnhalle.

Trotz der Kürzungen betonte der Rat, dass die Verabschiedung des Haushalts alternativlos gewesen sei. Ohne ihn hätten zentrale Vorhaben wie der Ausbau der Pestalozzi-Schule ins Stocken geraten können. Die Stadt bestätigte zudem, dass sie keine Landeshilfen erhalten werde, da sie die Förderkriterien Münchens nicht erfülle.

Mit der Steuererhöhung und den Ausgabenkürzungen soll die finanzielle Lage Oberasbachs nun wieder unter Kontrolle gebracht werden. Der Haushalt 2026 tritt damit in Kraft und sichert die Fortführung dringender Bauprojekte. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies jedoch höhere Belastungen.

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