02 April 2026, 12:32

Oettinger holt neuen Geschäftsführer – Strategiewechsel bei Deutschlands größter Brauerei

Plakat für das Bayerische Beer Festival in München, Deutschland, mit einem gekrönten Gesicht inmitten von Text.

Oettinger holt neuen Geschäftsführer – Strategiewechsel bei Deutschlands größter Brauerei

Oettinger, Deutschlands größte Brauerei nach Ausstoß, kündigt Veränderungen in der Geschäftsführung an. Thilo R. Pomykala wird am 1. April als Geschäftsführer in den Vorstand eintreten und bringt jahrelange Erfahrung in der Konsumgüterbranche (FMCG) mit. Der Wechsel folgt auf den Abschied von Stefan Blaschak, der seine Führungsposition im Unternehmen aufgibt.

Die 1731 gegründete Brauerei bleibt ein familiengeführtes Unternehmen mit rund 700 Mitarbeitern an den Standorten Oettingen in Bayern und Mönchengladbach. Jährlich produziert Oettinger etwa sechs Millionen Hektoliter Bier, Biermischgetränke und Erfrischungsgetränke – das entspricht rund einer Milliarde abgefüllter Flaschen und Dosen.

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Pomykala blickt auf eine Karriere mit Stationen bei Unilever, Semper idem Underberg AG, Meggle und Hochland zurück. Über sechs Jahre lang leitete er als Geschäftsführer bei Hochwald die Bereiche Vertrieb, Marketing und Innovation und trieb dort zentrale strategische Initiativen in der FMCG-Branche voran.

Im Zuge der Umstrukturierung der Geschäftsführung übernimmt Dominika Steinberg zusätzliche Verantwortung. Sie wird künftig die Bereiche Produktion und Technik leiten, behält aber ihre aktuelle Position als Leiterin der Personalabteilung und IT bei. Pia Kollmar, Inhaberin und Geschäftsführerin für Finanzen, Strategie und Einkauf, begrüßte Pomykalas Ernennung und betonte, dass seine Expertise eine wertvolle Bereicherung für das Team darstelle.

Seit fünf Jahren hält Oettinger seine Position als Deutschlands größter Bierproduzent nach Ausstoß. Doch der Wettbewerb durch Marken wie Radeberger und Bitburger nimmt weiter zu. Mit Pomykalas Eintritt setzt die Brauerei ein strategisches Zeichen, um sich den Herausforderungen des Marktes und den Führungswechseln anzupassen.

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