Onur Cinel: Vom Schalke-Talent zum Doppeljob als Trainer in Belgien und Österreich
Aysel MitschkeOnur Cinel: Vom Schalke-Talent zum Doppeljob als Trainer in Belgien und Österreich
Onur Cinel hat im Fußball eine vielseitige Karriere aufgebaut – vom Spieler zum Trainer in verschiedenen Funktionen. Seine Laufbahn begann bei Schalke 04, wo er 2015 gemeinsam mit Leroy Sané den Titel in der U19-Bundesliga gewann. Heute vereint er seine Rolle als Cheftrainer des belgischen Erstligisten Cercle Brugge mit seiner Tätigkeit als Assistent der österreichischen Nationalmannschaft.
Cinels Weg begann unter Ralf Rangnick, der sein Potenzial entdeckte, als er die U17 von Schalke trainierte. Nach seinem Abschied von Schalke wechselte er zu Preußen Münster, bevor er im April und Mai 2024 interimistisch das Traineramt beim FC Red Bull Salzburg übernahm.
Bis März 2026 hatte er sich zum Torwarttrainer der österreichischen A-Nationalmannschaft hochgearbeitet. Seine Arbeit trug maßgeblich zur WM-Qualifikation im November 2025 bei – ein historischer Erfolg für das Team. Die EM 2024 hatte für Cinel und seine Kollegen eine besondere Bedeutung, da Österreich als Gastgeber auftrat und damit ein emotionales Erlebnis schuf.
Neben seinen Verpflichtungen für die Nationalmannschaft übernahm er die Leitung bei Cercle Brugge und führt den Verein in der belgischen Eliteklasse. Cinel lobt immer wieder Spieler wie Konrad Laimer, dessen Anpassungsfähigkeit und Führungsqualitäten beim FC Bayern München herausragen. Seine engen Beziehungen innerhalb des österreichischen Fußballverbands spiegeln sein Engagement für Verein und Nationalteam wider.
Rangnicks Einfluss reicht über Cinel hinaus und prägt die Nachwuchsförderung im Österreichischen Fußball-Bund (ÖFB). Unter seiner Ägide stand die Nationalmannschaft kurz vor der WM-Qualifikation – eine Phase des Fortschritts.
Aktuell meistert Cinel den Spagat zwischen seiner Trainertätigkeit bei Cercle Brugge und seiner Rolle im Stab der österreichischen Nationalmannschaft. Seine Karriere zeigt einen stetigen Aufstieg – vom Jugendfußball bis zu verantwortungsvollen Aufgaben auf internationaler Ebene. Die österreichische Auswahl bereitet sich unterdessen auf die WM 2026 vor, nachdem sie sich erfolgreich für das Turnier qualifiziert hat.






