VfL Wolfsburg kämpft um den Klassenerhalt – Krise spitzt sich dramatisch zu
Hermann Kreusel"Bild": Wolfsburg interessiert an FCB's Sport Director Freund - VfL Wolfsburg kämpft um den Klassenerhalt – Krise spitzt sich dramatisch zu
VfL Wolfsburg steckt mitten in einer sich verschärfenden Krise – eine Serie schwacher Ergebnisse hat den Verein an den Abgrund geführt. Aktuell belegt die Mannschaft mit Platz 14 in der Bundesliga nur knapp einen Rang über der Abstiegszone. Niederlagen und Wechsel in der Führungsetage haben das Team um Stabilität gebracht.
Die Probleme begannen bereits Ende 2025 mit dem Abgang zentraler Persönlichkeiten. Paul Simonis verließ den Verein am 9. November, gefolgt von Sportdirektor Sebastian Schindzielorz im Dezember. Daniel Bauer und Peter Christiansen übernahmen interimistisch die Verantwortung, doch eine sportliche Wende blieb aus.
Seither hat Wolfsburg sechs der letzten sieben Bundesliga-Spiele verloren. Die 1:2-Niederlage gegen den Hamburger SV am 8. März 2026 verschärfte die Lage weiter. Zudem scheiterte die Mannschaft peinlich im DFB-Pokal – ausgerechnet am Drittligisten Holstein Kiel.
Auf der Suche nach einer Lösung soll Wolfsburg Interesse an Christoph Freund, dem Sportdirektor des FC Bayern München, signalisiert haben. Freund, der im September 2023 von RB Salzburg nach München gewechselt war, hat jedoch klargestellt, dass ein Wechsel für ihn nicht infrage kommt. Seine Arbeit gemeinsam mit Max Eberl wird beim Rekordmeister hoch gelobt – was einen Wechsel nach Wolfsburg noch unwahrscheinlicher macht.
Mit neun Spieltagen vor dem Saisonende liegt der VfL weiterhin auf dem vorletzten Tabellenplatz und steckt mitten im Abstiegskampf. Die anhaltende Schwächephase und die Instabilität in der Führung haben den Verein in eine prekäre Lage gebracht. Ein rascher Umschwung ist nötig, um den Relegationsplatz – oder Schlimmeres – zu vermeiden. Derzeit konzentriert sich alles darauf, den Klassenerhalt in der Bundesliga zu sichern.






