Chaos am Flughafen München: Passagiere übernachten unfreiwillig in Flugzeugen
Verpflichtender Übernachtungsaufenthalt im Flugzeug - Kritik von der Feuerwehr - Chaos am Flughafen München: Passagiere übernachten unfreiwillig in Flugzeugen
Hunderte Passagiere verbrachten die Nacht in Flugzeugen auf dem Flughafen München gefangen, nachdem starker Schneefall zu massiven Verspätungen geführt hatte. Trotz milder Wetterbedingungen und ohne größere Störungen blieben viele stundenlang an Bord, ohne in die Terminals gebracht oder mit Alternativtransport versorgt zu werden.
Die Behörden haben nun eine Pressekonferenz einberufen, um zu erklären, warum die üblichen Notfallprotokolle nicht befolgt wurden.
Der Vorfall ereignete sich, als der Schneefall Flugzeuge am Boden festhielt und Reisende in den Maschinen strandeten. Draußen lagen die Temperaturen zwischen 2 °C und 10 °C, bei leichten Winden von nur 3 km/h – extreme Wetterbedingungen, die Busse oder Straßenbahnen an der Rückfahrt zu den Terminals gehindert hätten, gab es also nicht.
Die Flughafenfeuerwehr verfügt über spezielle Treppenfahrzeuge, die in solchen Situationen das Verlassen der Maschinen ermöglichen sollen. Doch die eigene Flughafenfeuerwehr wurde nie eingesetzt, um zu helfen. Siegfried Maier, Vorsitzender der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft, kritisierte im Nachhinein diese Entscheidung scharf: Die Einsatzkräfte hätten die Passagiere sicher evakuieren und den Transport organisieren können.
Stattdessen mussten die Reisenden die Nacht in den Flugzeugen verbringen. Flughafen und Lufthansa haben inzwischen eine gemeinsame Pressekonferenz angekündigt, um darzulegen, was schiefgelaufen ist und warum die etablierten Abläufe nicht aktiviert wurden.
Die gestrandeten Passagiere durften die Maschinen erst am nächsten Morgen verlassen. Ungeklärt bleibt, warum die Ausstattung und Ressourcen der Flughafenfeuerwehr nicht früher genutzt wurden, um die Situation zu entschärfen. Die anstehende Pressekonferenz soll offizielle Aufklärung über die getroffenen Entscheidungen während des Vorfalls liefern.
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