Reza Pahlavi präsentiert umstrittenen Übergangsplan für den Iran nach dem Regimewechsel
Reza Pahlavi präsentiert umstrittenen Übergangsplan für den Iran nach dem Regimewechsel
Reza Pahlavi, der Sohn des letzten Schahs des Iran, hat einen detaillierten Übergangsplan für den Iran nach dem Sturz der Islamischen Republik vorgelegt. Die Initiative wurde auf der Münchner Sicherheitskonferenz präsentiert, wo mehr als 250.000 Demonstranten ihre Unterstützung zeigten. Der Plan sieht ein dreistufiges Vorgehen vor: eine Notfallphase, eine Übergangszeit und eine langfristige Vision für das Land.
In dem Konzept wird Pahlavi zudem als Führer eines vorgeschlagenen "Nationalen Aufstandsrats" benannt, der den Wandel vom aktuellen Regime zu einem neuen Regierungssystem begleiten soll.
Der Übergangsplan beginnt mit einem "Notfallphasen-Konzept", das vermutlich von Vertrauten Pahlavis ausgearbeitet wurde. In dieser Phase sollen staatliche Medien aufgelöst werden, wobei jedoch keine klaren Strukturen für unabhängige Medien vorgeschlagen werden. Im Anschluss würden ein Nationaler Aufstandsrat, eine Übergangsregierung und ein Divan – ein judikatives oder beratendes Gremium – eingerichtet, wobei Pahlavi die Mitglieder des Rats auswählen würde.
Innerhalb von vier Monaten müsste die Übergangsregierung ein Referendum über die künftige Staatsform abhalten. Ein zweites Referendum soll später über das Schicksal der Führungskräfte der Islamischen Republik entscheiden und zwischen Amnestie oder öffentlichen Prozessen wählen lassen.
Reza Pahlavi inszeniert sich als Führer einer vereinten Opposition gegen die Islamische Republik. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz stellte er einen 100-Tage-Übergangsplan vor und warb um westliche Unterstützung. Seine Vorschläge erhalten Rückhalt von Teilen der iranischen Opposition, darunter ehemalige politische Häftlinge, sowie bei Veranstaltungen wie der Münchner Nationalen Kooperationskonferenz 2025 und der MSC 2026.
Die Reaktionen westlicher Politiker fallen jedoch gemischt aus. Der ehemalige US-Präsident Donald Trump soll Treffen mit Pahlavi abgelehnt haben, während Kritiker den Plan als "Illusion" abtun. Einige Analysten warnen zudem, dass die Übergangsphase unbestimmt verlängert werden könnte, was Pahlavi potenziell die Möglichkeit geben würde, seine Macht zu festigen. Im Vergleich zu anderen Exilgruppen hat seine Bewegung in Europa bisher nur begrenzt institutionelle Unterstützung gefunden.
Der Plan skizziert einen strukturierten Ansatz für die politische Zukunft des Iran mit Pahlavi im Zentrum. Er umfasst Volksabstimmungen über die Staatsform und den Umgang mit früheren Machthabern sowie die Schaffung neuer Regierungsinstitutionen. Dennoch bleiben Zweifel an seiner Umsetzbarkeit und der Höhe der internationalen Unterstützung, die er erhalten könnte.
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